Cybercrime in Österreich - Folien und Management-Summary der Ergebnisse


Nach jahrelanger Untersuchungsarbeit ist es nun endlich soweit, wir konnten die Ergebnisse unserer großen Cybercrime-Hellfeldstudie vor der Polizei präsentieren.

Die Studie hat uns sehr lange beschäftigt, da sie sehr aufwändig in Methodik war.

Ausgehend von der Zielsetzung, wie sich die typischen Fälle der Cyber-Kriminalität in Österreich darstellen, wurde eine Aktenanalyse am Straflandesgericht Wien  durchgeführt, wobei jene Fälle analysiert wurden, in welcher es zu einer Hauptverhandlung kam. Der Analysezeitraum fand im Zeitraum von 2006-2016 statt. Als Methode wurden eine quantitative Aktenanalyse und eine qualitative Fallanalyse durchgeführt. Von insgesamt 5.400 angeklagten Fallakten (von Bezirksgerichten, Staatsanwaltschaft und Straflandesgericht) im angegebenen Untersuchungszeitraum, gelangten nur 399 (=N) zur Hauptverhandlung. Von diesen wurde eine repräsentative Stichprobe von 22 % gezogen (n=89). Diese Fallakten waren die Grundlage für die Auswertung. Vier Hauptfragestellungen standen der Erhebung zu Grunde. Unter diesem Blickwinkel sind die Ergebnisse der Studie zu interpretieren. Dies ist eine Zusammenfassung der Studie. Detailergebnisse werden gesondert in einem Studienband präsentiert.

(1) Wer sind die Täter und die Opfer?
(2) Welche Täterstrukturen sind anzutreffen?
(3) Welche Strategien der Anbahnung und Durchführung von Cybercrime lassen sich identifizieren?
(4) Welche polizeilichen Ermittlungswege haben sich als hilfreich erwiesen und was lässt sich über die weitere Strafverfolgung der ermittelten Täter aussagen?



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