Wissensmanagement bei CERTs - Die ersten Zwischenergebnisse sind da


Ein Jahr Arbeit zeigt Resultate. Im Rahmen Forschungsprojektes "CERT-Kommunikation" hat sich interdisziplinäres Forschungsteam mit der spannenden Frage beschäftigt, "Wie kann man Wissen in sicherheitsrelevanten Bereichen sichern und weitergeben?


Nun sind die ersten Zwischenergebnisse da und werden auf der IKT-Sicherheitskonferenz am 5.11.2014 in Fürstenfeld präsentiert.



CERTs (Computer Emergency Response Team) sind als Strukturen zur Unterstützung bei IT-Sicherheitsvorfällen entstanden. Sie sind als nationale CERTs für ein ganzes Land oder für eine Firma, für Verwaltungsbehörden, akademische Netzwerke oder auch für kritische Infrastrukturen zuständig.

Ein mulitdisziplinäres Team aus ForscherInnen der Donau-Universität Krems, Uni Wien und TU Wien hat sich an die Frage herangewagt, wie kann man in sicherheitsrelevanten Bereichen nachhaltig Wissen austauschen und sichern? Und welche Form des Austausches ist möglich, um Österreich und in Folge Europa vor Cybercrime zu schützen? Kann man Teams, die zum Teil ähnlich wie Geheimdienste agieren zum kommunikativen Austausch bewegen? Vertrauen, der Schlüssen zum Erfolg und die kritische Variable muss in diesem Kontext neu bewertet werden. Ausgehend von folgenden Dimensionen wurde das CERT - Umfeld betrachtet.



Soviel sei schon einmal versprochen:
Die Grundlagenstudie bietet erste Einblicke in die durchaus schwierige Materie. Auf der IKT-Sicherheitskonferenz in Fürstenfeld am 5.11.2014 werden die ersten Ergebnisse der Grundlagenstudie präsentiert. Soviel sei vorweg schon gesagt, bestehende Methoden des Wissensmanagement greifen hier nicht und sind neu interpretiert worden. Präsentiert werden zwei Modellierungsansätze, die eine neue Betrachtung der Problematik ermöglichen. Des Weiteren bietet die Studie eine spannende Betrachtung, wie IT-Organisationsstrukturen sich verändern.

Angekündigt: Das Buch mit allen Details dazu erscheint zu Beginn 2015 bei Springer.



© Edith Huber, Alle Rechte vorbehalten.
Bildquelle: Amanda Woodward / flickr.com


Das Projekt wird innerhalb des Sicherheitsforschungs-Förderprogramms KIRAS durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie  finanziert. (http://www.kiras.at/ http://www.bmvit.gv.at/)  Abgewickelt unter der Programmschiene KIRAS, PL 4 Rahmen des Instruments „F&E-Dienstleistungen






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